Es war ein munteres Treiben und die Nauroder Kirche war erfüllt von lebendigem Kindergeplapper, bis alle ihre Lieblingsplätze gefunden und sich die Bankreihen gefüllt hatten.
Nach seiner Begrüßung lud Gemeindepfarrer Frederik Ebling die Kinder ein, nach Sortierung (Monster, Tiere, Feuerwehrautos,..) ihre leuchtenden Laternen hochzuhalten, damit sie von allen Anwesenden gesehen und bewundert werden konnten.
Gut aufgelegt verdeutlichte Pfarrer Ebling im „Dialog“ mit Handpuppe Pater Valentino die Geschehnisse des Soldaten Martin, der durch die Mantelteilung mit einem Bettler als Heiliger Martin von Tours Berühmtheit erlangt hat. Auf Nachfrage zeigte sich aber, dass viele Kinder mit dieser Geschichte bereits gut vertraut waren. Gekonnt schlug der Geistliche den Bogen zur heutigen Zeit und brachte unter anderem auch die Bedeutung des Lichts ins Spiel.
Bei dieser Andacht, die für viele der Kleinsten sicher einer der ersten Kirchgänge war, lernten diese, wie man sich beim Gebet verhält – und es klappte alles vorbildlich.
Zum Abschluss nutzten die Kinder und so mancher Erwachsene die Chance, Pater Valentino persönlich am Kirchenportal zu verabschieden.
Petra Opitz


