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Texte zu den Sonntagen PDF

Hier finden Sie eine kleine Hilfe für die einzelnen Sonntage/ Feiertage, für das Gebet zu Hause. Wenn Sie den vorangegangenen Vorschlag zum Ablauf verwenden, können Sie hier die passenden Wachsprüche, eine kleine Erläuterung zum Tag und die biblischen Texte finden.

Auf der Homepage wird es jeden Sonntag die neue Predigt zu lesen und zu hören geben, wenn Sie keinen Zugang dazu haben, bitten Sie Enkel, Nachbarn oder auch Pfarrerin Neumann, Ihnen diese zugänglich zu machen! Die beiden vergangenen Predigten finden Sie im Anschluss von diesem Artikel.

22.3. (Lätare)
Wochenspruch: "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht." Joh., 12,24

Kernaussage:
Lätare – das ist ein kleines Osterfest in der Passionszeit. In den Texten dieses Sonntags ist schon deutlich die Hoffnung auf das neue Leben angelegt, die Ostern zur Vollendung gelangt. Dazu passt das Bild vom Weizenkorn, das in die Erde fallen und sterben muss, um neues Leben hervorzubringen.

Psalm: 84, 2-13, Text: Johannes 12, 20-24

29.3. (Judika)
Wochenspruch: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern, dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“ Mt 20,28

Kernaussage:
Durch seinen Leidensweg dient Jesus Christus den Menschen, indem er ihnen den Weg zu Gott neu eröffnet: In diesem Zusammenhang stehen die Texte des Sonntags. Sie erzählen von Hingabe des Liebsten, Hingabe des Lebens an Gott und die Menschen.

Psalm: 130, Text: Matthäus 27, 15-30

5.4. (Palmarum)
Wochenspruch: „Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Joh 3, 14b.15

Kernaussage:
Heute bejubelt, morgen fallen gelassen: der Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag steht am Anfang der Karwoche. Wenig später schlagen sie ihn ans Kreuz. Durch die Tiefe führt Gottes Weg zur Verherrlichung.

Psalm: 143, Text: Matthäus 27, 31-44

10.4. (Karfreitag)
„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Joh. 3,16

Gekreuzigt, gestorben und begraben: am Karfreitag gedenken Christinnen und Christen des Todes Jesu. Sein Ruf „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ greift die mit diesem Tag verbundenen Fragen nach der Gegenwart Gottes im Leiden auf.

Text: Matthäus 27,33-54

12.4. (Ostern)
Christus spricht:“ Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offb 1,18

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Mit dem Aufgang der Sonne läuft der Jubelruf der Christenheit um die Welt. Jesus Christus lebt. Gott erweist seine Macht, die stärker ist als der Tod.

Psalm: 118, 14-24, Text: Markus 16,1-8

19.4. (Quasimodogeniti)
Wochenspruch: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten." 1.Petr. 1,3

Kernaussage:
„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“: Der „ungläubige Thomas“ konfrontiert uns mit dem Wunsch, Glaubensinhalte zu sehen und zu verstehen. Der Glaube an die Auferstehung aber richtet sich nicht auf eine beweisbare Tatsache. Er ein Vertrauensakt.

Psalm: 16, Text: Johannes 20, 19-29

26.4. (Misericordias Domini)

Wochenspruch: „Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben." Joh 10,11

Kernaussage:
„Ich bin der gute Hirte“, sagt Jesus: der zweite Sonntag nach Ostern ist der Hirtensonntag. Die Schafe kennen die Stimme des Hirten – und er sorgt für sie und lässt, wenn es nötig ist, sein Leben für die Schafe.

Psalm: 136, Text: Johannes 10, 11-16

3.5. (Jubilate)

Wochenspruch: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." 2. Kor. 5,17

Kernaussage:
Jubilate – Jubelt! Jubilate ist der Sonntag der Neuschöpfung: Erinnerung an die erste Schöpfungsgeschichte, Jubel über die Auferstehung als Neuschöpfung, Hoffnung auf den verheißenen neuen Himmel und die neue Erde.

Psalm: 148, Text: Johannes 15,1-8

10.5. (Kantate)
Wochenspruch: „Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder." Ps. 98,1

Kernaussage:
Kantate – Singt! Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! Dem Jubel über die Erneuerung der Schöpfung folgt der Sonntag des Lobgesangs zu Gottes Ehre. Heute steht die Musik im Mittelpunkt: „Mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen!“

Psalm: 149, Text: Lukas 19,37-40

17.5. (Rogate)
Wochenspruch: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet." Psalm 66,20

Kernaussage:
Rogate – Betet! Laut oder leise, gemeinsam oder mit anderen, frei oder mit geprägten Worten: Betet! Im Mittelpunkt des Sonntags steht die Ermutigung zu Gebet und Fürbitte. Das Gebet steht unter der Verheißung des Wochenspruchs: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft!“

Psalm: 92, Text: Matthäus 6,5-15

21.5. (Himmelfahrt)
Christus spricht: „Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“ Joh. 12,32

Kernaussage:
„Was steht ihr da und seht zum Himmel?“, werden die Jünger am Himmelfahrtstag gefragt. Guckt nicht nach oben, sondern guckt in die Welt: Nicht da, wo der Himmel ist, ist Gott – sondern da, wo Gott ist, ist der Himmel.

Text: Johannes 17,20-26

24.5. (Exaudi)
Wochenspruch: „Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“ Joh. 12,32

Kernaussage:
Jesus nimmt Abschied von seinen Jüngern. Dieser Abschied trägt in sich die Verheißung des Wiedersehens: „Ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen“.

Psalm: 130, Text: Johannes 16,5-15

31.5. (Pfingsten)
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth."  Sacharja 4,6b

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Kräftig wie Feuer oder Wind wird er dargestellt. Erfüllt vom heiligen Geist fingen die Jünger an zu predigen „in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab“. Pfingsten – das ist der Geburtstag der Kirche.

Text: Apostelgeschichte 2,1-21
 
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