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Buß- und Bettag – Einladung zum Gottesdienst! PDF

Es naht die dunkle Zeit des Jahres, und der als grauer, trister Monat verrufene November, in dem nichts mehr – Oktoberfeste sind vorüber – und noch nichts los ist – erst im Dezember beginnen wieder die Adventslichter zu leuchten und der Deko-Kunstschnee zu glitzern. Damit ist der November bestens geeignet, einmal inne zu halten, zur Ruhe zu kommen, nach einem langen sonnigen Sommer und Herbst, die uns viele schöne Stunden im Freien, unterwegs, in geselligen Runden am Weinstand und anderswo geschenkt haben. Und vor der trubeligen Adventszeit mit zahlreichen Weihnachtsfeiern …

 

Und es passt gut, dass wir in diesen „Zwischen“-Wochen, mittendrin in der alltäglichen Geschäftigkeit – nämlich an einem Mittwoch – einen besonderen Tag für dieses Innehalten begehen, den Buß- und Bettag.

 

Über das Büßen hören wir immer wieder, dass es für „Umkehren“ steht, Abkehr von gedankenloser Aktivität und Programmerfüllung, um sich auf das Wesentliche zu besinnen, nämlich die Nähe zu Gott. Indem wir dieser Besinnung Zeit und Raum geben, können wir unsere Um- und Abwege erkennen und vielleicht auch korrigieren, statt immer weiter in eine Richtung zu laufen, ohne wahrzunehmen, dass wir anderen davon- oder vor etwas weglaufen, unsinnige Runden drehen und am Ende womöglich in einer Sackgasse landen. Davor will uns Gott beschützen, und wir können ihm dabei helfen.

 

Über das Beten hat Arami Neumann am 16. September gepredigt, ein vehementes, überzeugendes Plädoyer dafür gehalten, es nicht zu lassen, sondern uns immer Gott zuzuwenden, ihm das zu überlassen, womit wir nicht klar kommen, wofür wir keine Worte haben, was uns ratlos macht: in der Hoffnung, dass es uns befreit und wir dankbar wahrnehmen können, dass wir nicht alleine sind. Nicht gottverlassen. Aber auch nicht von seinen „guten Geistern“, all denen, die wie wir daran glauben, dass mit seiner Hilfe und unserem Einsatz eine bessere Welt denkbar und möglich ist als die, in der wir gerade leben. (Bei dieser Gelegenheit fällt mir das Motto des Weltgebetstags ein: Informiert beten – betend handeln!) Innehalten im Gebet und sich von Gott helfen lassen ist eins.

 

Der diesjährige Gottesdienst zum Buß- und Bettag findet am 21. November, um 19 Uhr in der Nauroder Kirche statt.

 

 
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