So beginnt ein bekanntes Sprichwort. Und so lässt sich das herrliche Wetter interpretieren, als sich am 22. Mai 40 Personen zum Ausflug des Frauenkreises Naurod einfanden. Die Busfahrt führte hinüber nach Mainz, wo sich eine Stadttour anschloss. Ein reines Vergnügen war das nicht. Die gesperrte A671, Umleitungen in Mainz und der Freitagnachmittagverkehr ließen die Fahrt zu einem Abenteuer werden und brachten die Stadtführerin an ihre Grenzen. Trotzdem war die Stimmung unter den Mitfahrern gut.
Das änderte sich bei Einigen erst, als man den nächsten Programmpunkt erwartete. Pfarrer Tschöpel, Organisator der Veranstaltung, musste erfahren, was es heißt, den Damen liebgewonnene Annehmlichkeiten vorzuenthalten. Er hatte guten Willens, den Ausflug nicht zu spät enden zu lassen, die Kaffeepause gestrichen. Die Reaktionen darauf waren teils deutlich.
Man fand sich nun in der Pfarrkirche St. Stephan ein. Wenn auch die umfangreichen Ausführungen des dortigen Führers etwas unter der leidlichen Akustik litten, war die Optik der berühmten Chagall-Fenster wahrhaft beeindruckend.
Auf dem Weg Richtung Heimat wurde noch zum Abendessen in ein Weingut in Kostheim eingekehrt. Dort gab es vielfältige und auch reichlich Verpflegung, sodass anschließend zufrieden die Rückfahrt angetreten werden konnte.
I.D.
