Im letzten Lied des Gottesdienstes „Möge die Straße uns zusammenführen“ heißt es in der Strophe 1.: „ … und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein“. Das hatte der liebe Gott sichergestellt, gut 60 Besucherinnen und Besucher folgten dem Ruf der Glocken zur Festbühne. Die Feuerwehrfrauen und -männer stellten die Bänke zum Sitzen auf und der Kirchenvorstand schmückte den Altar. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den Musikerinnen und Musikern des Bläsersyndikats Naurod.
Christine Klaus von der katholischen Gemeinde begrüßte zusammen mit Pfarrer Thomas Tschöpel die Anwesenden und leitete gleich über in den Sonntag mit den Beinamen Rogate (Betet!), der auch Muttertagssonntag ist. Und zu Ehren der Mütter wurde von Frau Klaus und Pfr. Tschöpel über Mütter in der Bibel in einer Wechselpredigt gesprochen. Los gings mit Eva, dann zu Sara, der Frau Abrahams und deren Magd Hagar, zu Lea und Rahel, die Frauen Jakobs, Bathseba, die Frau Davids und schließlich Maria, die Mutter Jesu. Allen gemein, sie waren starke Persönlichkeiten, die sich nicht wegduckten bei Schwierigkeiten, sondern ihr Leben selbst bestimmten. Den Predigttext entnahmen die beiden aus dem 1. Korintherbrief, in dem Paulus über einen Leib mit all seinen unterschiedlichen Fähigkeiten schreibt. Genauso verhielt es sich bei den oben genannten biblischen Frauen und so ist es auch heute noch bei allen Müttern, die Kinder haben. Sie alle sorgen sich um ihre Kinder und bringen dazu ihre unterschiedlichsten Fähigkeiten ein.
Pfarrer Tschöpel wies noch auf die Gemeindefahrt nach Mainz am 22. Mai 2026 hin, Abfahrt um 13 Uhr hinter der Nauroder Kirche (mit Zustiegsmöglichkeit in Auringen und Medenbach), zu der auch selbstverständlich katholische Schwestern und Brüder eingeladen sind. Anmeldung bitte bei Elke Dinges im Nauroder Pfarrbüro.
Nach dem Segen verweilten die Besucherinnen und Besucher noch zum einen oder anderen Plausch, bevor man sich später beim Festumzug wiedersah.
Martin Maurer
Fotos: Thomas Fuchs













