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Stifte sammeln PDF

Der Weltgebetstag hat gemeinsam mit dem Recycling-Unternehmen Terracycle und dem Stifte-Hersteller BIC eine Sammelaktion für einen guten Zweck ins Leben gerufen. Es werden alte und leere Stifte gesammelt und anschließend recycelt. Durch das Sammeln von Stiften erhält der Weltgebetstag Geld und unterstützt damit ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht. Für 450 Stifte kann zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausgestattet werden.

 

Wir von der Evangelischen Kirchengemeinde Naurod haben uns entschlossen, dieses Projekt zu unterstützen und brauchen dazu Ihre Hilfe!

 

Wie funktioniert es?

Prüfen Sie zu Hause Ihre Stifte und bringen uns dann alle Stifte vorbei, die leer sind, nicht mehr richtig funktionieren oder die Sie einfach nicht mehr nutzen. Wir sammeln die Stifte bis zum Jahresende und senden diese dann an die Sammelorganisation. Wichtig dabei ist, dass wir mindestens 15 kg Stifte zusammenbekommen, denn nur dann werden von BIC pro gesammelten Stift 1 Cent an den Weltgebetstag gespendet. Die Stifte werden dann beim Recycing-Partner Terracycle weiterverarbeitet. Sie werden zunächst zerkleinert, Tinte und andere Flüssigkeiten entfernt und dann eingeschmolzen, um Plastikkügelchen herzustellen, welche für die Produktion neuer Plastikprodukte, z.B. Gießkannen und Stiftehalter, verwendet werden können. 

 

Welche Stifte werden gesammelt?

Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Druckbleistifte, Korrekturmittel (auch Tippex-Fläschchen), Füllfederhalter und Patronen, auch Metallstifte (z.B. Eddings)

 

Diese Stifte können leer, defekt und gebraucht sein. Minen, Metallteile und Kappen müssen nicht entfernt werden. Sie werden einfach mitrecycelt.

 

Was wird nicht akzeptiert?

Klebestifte, Radiergummis, Lineale, Bleistifte, Holzbuntstifte, Computerfarbpatronen und Scheren

 

Wo wird gesammelt?

Bitte bringen Sie die Stifte zu den Öffnungszeiten im Pfarramt vorbei oder werfen Sie die Stifte in den Pfarramtsbriefkasten. Auch im Gemeindehaus wird eine Sammelbox aufgestellt.

 

Weitere Informationen zu dieser Spendenaktion finden Sie im Internet unter www.weltgebetstag.de. Nach Abschluss des Projektes werden wir Sie informieren, wie viele Stifte in Naurod gesammelt wurden.

 

Bitte machen Sie mit und bringen Sie uns Ihre alten und leeren Stifte!

 

 

 

 

 
Kalender 2019 PDF

Im vergangenen Jahr haben wir unsere 288 Jahre alte Kirche vom Wetterhahn über das Dach und die gesamte Fassade bis zum Sockel vollständig renoviert und saniert. Aufwändig waren die Arbeiten, spektakulär war der Aufbau des freistehenden Gerüstes und es wurde Überraschendes im Gebälk gefunden.

Und das Ergebnis: Wir Nauroder sind stolz, eine solche Kirche zu haben.

 

Auch Herr Wauer von der Werbeagentur WIFO sah das so. Angeregt durch den Vortrag, den unser KV-Mitglied Thomas Buths im März dieses Jahres im Heimatmuseum hielt, kam er mit der Idee auf uns zu, einen Kalender zur Kirchensanierung für das Jahr 2019 zu gestalten. Mit dieser Projektidee waren wir sehr einverstanden, zumal damit keine Kosten für die Kirchengemeinde verbunden sind, der Verlag aber den gesamten Verkaufserlös für die Sanierung spenden wird.

 

Erwerben können Sie den Kalender zum Preis von 9,95 € in der Falken-Apotheke und im Nauroder Lädchen oder direkt online bei www.wifo-digital-verlag.de.

 

Schöne und eindrucksvolle Fotos rund um unsere Kirche, und nicht nur von der Bauphase, begleiten Sie darin durch das Jahr 2019. Dazu einige Informationen und Fakten zu den durchgeführten Renovierungs- und Sanierungsarbeiten. Sicher ein Kalender mit Erinnerungswert und ebenso ein attraktives Geschenk für Freunde und Bekannte, besonders auch für diejenigen, die nicht mehr in Naurod wohnen.

 

Wir danken allen an der Umsetzung des Kalenderprojektes Beteiligten, den Verkaufsstellen und im Besonderen Ihnen, die Sie mit dem Erwerb des Kalenders die erfolgreiche Sanierung unserer Kirche unterstützen.

 
Buß- und Bettag – Einladung zum Gottesdienst! PDF

Es naht die dunkle Zeit des Jahres, und der als grauer, trister Monat verrufene November, in dem nichts mehr – Oktoberfeste sind vorüber – und noch nichts los ist – erst im Dezember beginnen wieder die Adventslichter zu leuchten und der Deko-Kunstschnee zu glitzern. Damit ist der November bestens geeignet, einmal inne zu halten, zur Ruhe zu kommen, nach einem langen sonnigen Sommer und Herbst, die uns viele schöne Stunden im Freien, unterwegs, in geselligen Runden am Weinstand und anderswo geschenkt haben. Und vor der trubeligen Adventszeit mit zahlreichen Weihnachtsfeiern …

 

Und es passt gut, dass wir in diesen „Zwischen“-Wochen, mittendrin in der alltäglichen Geschäftigkeit – nämlich an einem Mittwoch – einen besonderen Tag für dieses Innehalten begehen, den Buß- und Bettag.

 

Über das Büßen hören wir immer wieder, dass es für „Umkehren“ steht, Abkehr von gedankenloser Aktivität und Programmerfüllung, um sich auf das Wesentliche zu besinnen, nämlich die Nähe zu Gott. Indem wir dieser Besinnung Zeit und Raum geben, können wir unsere Um- und Abwege erkennen und vielleicht auch korrigieren, statt immer weiter in eine Richtung zu laufen, ohne wahrzunehmen, dass wir anderen davon- oder vor etwas weglaufen, unsinnige Runden drehen und am Ende womöglich in einer Sackgasse landen. Davor will uns Gott beschützen, und wir können ihm dabei helfen.

 

Über das Beten hat Arami Neumann am 16. September gepredigt, ein vehementes, überzeugendes Plädoyer dafür gehalten, es nicht zu lassen, sondern uns immer Gott zuzuwenden, ihm das zu überlassen, womit wir nicht klar kommen, wofür wir keine Worte haben, was uns ratlos macht: in der Hoffnung, dass es uns befreit und wir dankbar wahrnehmen können, dass wir nicht alleine sind. Nicht gottverlassen. Aber auch nicht von seinen „guten Geistern“, all denen, die wie wir daran glauben, dass mit seiner Hilfe und unserem Einsatz eine bessere Welt denkbar und möglich ist als die, in der wir gerade leben. (Bei dieser Gelegenheit fällt mir das Motto des Weltgebetstags ein: Informiert beten – betend handeln!) Innehalten im Gebet und sich von Gott helfen lassen ist eins.

 

Der diesjährige Gottesdienst zum Buß- und Bettag findet am 21. November, um 19 Uhr in der Nauroder Kirche statt.

 

 
Ökumenisches Herbstseminar PDF

Nachdem im vergangenen Jahr die Herbstseminar-Reihe des Ökumene-Kreises wegen der Fülle von Veranstaltungen im Luther-Jahr unterbrochen wurde, wollen wir uns in diesem Jahr wieder zu einem Abend zusammenfinden, an dem wir gemeinsam ein Thema bedenken und besprechen, das uns als katholische wie evangelische Christen gleichermaßen interessiert, betrifft – und in diesem Fall auch berührt: Es soll im diesjährigen Herbstseminar um Dietrich Bonhoeffer gehen, den lutherischen Theologen, der nach zweijähriger Haft am 9. April 1945 im Alter von 39 Jahren im KZ Flossenbrück hingerichtet wurde.

 

Bonhoeffer war nicht nur maßgeblich an der Gründung der Bekennenden Kirche beteiligt und Leiter deren Predigerseminar, sondern engagierte sich vielfach in Reden und Schriften für ein Christentum in der Nachfolge Jesu, das mit der nationalsozialistischen Ideologie nicht vereinbar war. So stellte er sich gegen die „Deutschen Christen“, denen Hitler wichtiger als Christus war, und die Judenverfolgung. Bis heute finden sich in seinen Gefängnisbriefen wichtige Impulse für eine Neuausrichtung der Kirche, die im Wesentlichen eine Rückbesinnung auf die Bergpredigt forderte: Zuwendung zum Nächsten und insbesondere zu Bedürftigen, Übereinstimmung von Glauben und Handeln sind die Grundlagen der christlichen Gemeinschaft, über alle konfessionellen Unterschiede, Gottesdienstformen und Traditionen hinweg.

 

 

Seine Worte konnten wir in Reinhard Strählers ebenso wie in Michael Sattlers Predigten hören, die Liedstrophen über die guten Mächte, von denen wir wunderbar geborgen sind, begleiten Christen in aller Welt, und immer wieder auch uns in Gottesdiensten in Naurod, Medenbach und Auringen.

 

Pfarrerin Arami Neumann, die in Mainz bei Prof. Walter Dietz, einem Bonhoeffer-Spezialisten, studiert hat, wird uns am Donnerstag, 22. November, Leben, Denken und Wirken des beeindruckenden Menschen, Theologen und tätigen Christen Dietrich Bonhoeffer näher bringen. Wir treffen uns um 19 Uhr in der Pfarrscheune in Medenbach; wie üblich können Mitfahrgelegenheiten organisiert werden, bei Bedarf bitte im Pfarramt bei Elke Dinges Bescheid geben.

 

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und laden alle Interessierten ganz herzlich ein!